Eine (ganz kurze) Geschichte des Kakaos

1500 V.CHR. HABEN DIE OLMEKEN …

… das heutige Mexiko besiedelt. Sie gelten als erste Hochkultur der Region und waren vermutlich auch das erste Volk, das Kakao nutzte und zu einem einfachen Getränk verarbeitete. Sie prägten auch den Namen “Kakao“ bzw. “Cacao“. Sie sprachen dieses ursprünglich als “kakawa“ aus.

Das Volk der Maya (900-400 v.Chr.) übernahm das Kakaowissen von den Olmeken, sie nannten Kakao leicht abgekürzt “kakaw“. Für sie war der Kakao göttlich, vermutlich nur dem Adel vorbehalten und wurde auch als Zahlungsmittel verwendet.

Auch für die Azteken (300-600 v.Chr.) galt der Kakao als göttlich und wurde als Zahlungsmittel verwendet. Sie gaben ihm den Namen “Xocólatl“, was bitteres, würziges Wasser bedeutet. Das Getränk wurde gekocht und mit verschiedenen Gewürzen wie Chili angerichtet.

Ab 1519 besetzten die Spanier unter Hernán Cordes die Maya- und Aztekengebiete. Er selbst war aber nicht für die Einfuhr von Kakao in Europa verantwortlich, sondern eine Gruppe Mönche. Diese brachten den Kakao erst Jahre später als Geschenke der Maya an den spanischen Königshof mit. Ab 1585 begann der Handel mit Kakao, der Rest ist Geschichte.

Was ist Kakao?

DIE KAKAOBOHNE IST …

… der Samen der Kakaofrucht des Kakaobaums (Theobroma cacao). Die natürliche Umgebung des Kakaobaums ist der Regenwald (+- 20 Grad Breitengrad um den Äquator) und er bevorzugt feuchtheißes Klima und viel Regen. Die Hauptanbaugebiete sind Westafrika (ca. 75 % der Welternte), Südamerika, Mittelamerika, die Karibik und Süd-Ost-Asien inkl. Ozeanien.

Der Kakaobaum fühlt sich im Schatten großer Bäume im Verbund mit einem funktionierenden Ökosystem am wohlsten. Oft wird Kakao wider seiner Natur in Monokulturen angebaut, deswegen müssen diese stark bewässert und gedüngt werden, um überhaupt wirtschaftlich zu produzieren.

Der Kakaobaum trägt ganzjährig Früchte. Eine Besonderheit ist, dass zu jeder Zeit Kakaofrüchte in unterschiedlichen Reifenzuständen auf demselben Baum hängen. Der Reifezustand ist an der Farbe erkennbar aber bei allen Sorten unterschiedlich. Grundsätzlich sind gelbe, orange und rote Früchte reif.

Die Kakaofrucht ähnelt einer großen länglichen Zitrone oder Honigmelone und wiegt je nach Art 300 bis 1000 Gramm. Eine Kakaofrucht enthält bis zu 50 Kakaobohnen. Die Kakaobohnen sind in weißes Fruchtfleisch eingebettet, das sehr süß schmeckt und an den Geschmack von Litschis erinnert.

Wie wird Kakao zu Schokolade?

Es werden vier Kakaosorten unterschieden

Criollo, Forastero, Trinitario und Arriba Nacional (nur in Ecuador), wobei es natürlich weitere Unterarten und Kreuzungen gibt. Grundsätzlich gilt Criollo als Edelkakao mit sehr geringem Anteil am Weltmarkt. Forastero ist die meist verbreitetste Kakaosorte. Trinitario ist eine Kreuzung aus beiden und bietet Vorteile beider Sorten. Der Nacional Kakao aus Ecuador wird ebenfalls als Top-Sorte (Fine Grade) eingestuft. Es gibt aber tolle Varietäten und Untersorten aller vier Hauptsorten.

Je nach Kakaosorte und Anbauregion schmeckt Kakao sehr unterschiedlich. Zum Beispiel hat Kakao aus Brasilien weniger Säure und schmeckt schokoladig-herb, während Kakao aus Ecuador aus der Los Rios Region blumig-nussig und leicht würzig ist. Um dir selbst ein Bild davon zu machen, kannst du dich im Shop durch die Länder kosten.

Rohkakao

Als Rohkakao wird der ungeröstete Kakao bezeichnet und der ist vor allem eins: köstlich! Kakao ist mit seinen vielen Nährstoffen eines der komplexesten Lebensmittel auf unserer Erde. Wird die Kakaobohne nur fermentiert und getrocknet und nicht geröstet, bleiben diese Inhaltsstoffe erhalten und wird daher oft als Superfood bezeichnet. Roher Kakao ist keineswegs nur für Menschen, die sich mit Rohkost ernähren. Probier es einfach aus, du wirst überrascht sein.

Und was ist so besonders dran?

CauCawa Rohkakao besteht zu 100 % aus Criollo-Kakaobohnen aus Peru, es wird streng darauf geachtet, dass es zu keinen Vermischungen von anderen Sorten kommt.

Der Kakao wird nur leicht (20 %) fermentiert. Dadurch kann sich das reiche Aroma des Rohkakaos entwickeln und die Nährstoffe bleiben besser erhalten als bei einer 100% Fermentation.

Der Trocknungsprozess wird auf 2-3 Wochen ausgedehnt anstatt üblicherweise 1-2 Wochen. Dadurch entwickeln sich ein besseres Aroma und die rötlich braune Farbe im Inneren der Bohnen.  Diese längere Trocknungsperiode, welche unter 40 °C abläuft, erhöht auch die Haltbarkeit.

Eine Temperatur von 45 °C wird in allen Verarbeitungsschritten unterschritten, somit gilt der CauCawa-Rohkakao als Rohkost – 100 % RAW.

CauCawa Roh-Kakaobutter aus Peru ist unbehandelt und nicht desodoriert und somit 100 % natürlich. Der herrliche Kakaoduft und die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben voll erhalten.

CauCawa Roh-Kakaopulver ist unbehandelt und nicht alkalisiert. Auch hier bleiben der einzigartige Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe im Gegensatz zu einem alkalisierten, gerösteten Kakaopulver besser erhalten.

wertvolle Inhaltsstoffe: Eiweiß, Ballaststoffe, Magnesium, Calzium, Eisen, Mangan, Phosphor, Zink, Kupfer, Kalium, (unerhitzte) essenzielle Omega-6 Fettsäuren und Theobromin.

Du möchtest wissen, was du mit Rohkakao so anstellen und zaubern kannst? Schau doch bei meinen Rezepten vorbei oder gleich im Shop.

Blogbeitrag zu Rohkakao und den Unterschieden zu gerösteten Kakao.

Dein 10% Gutschein

Melde dich zum Newsletter an und erhalte 10% Rabatt auf deinen nächsten Einkauf!